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Hagebau Bauratgeber 2015
Meine eigenen vier Wände
Hier fühl‘ ich mich zuhause
Die eigenen
Wohnbedürfnisse
umsetzen.
Jede Familie stellt unterschiedliche Ansprüche an ihr Eigenheim.
Damit Ihr Zuhause diesen Ansprüchen auch gerecht wird,
sind Kreativität und Handwerksgeschick gefragt!
Der Rohbau ist fertig, Heizung, Fenster und Türen sind eingebaut und die Installationen verlegt. Jetzt können Sie daran gehen, den Innenräumen eine ganz persönliche Note zu geben. Es ist Ihr Wohnraum, also drücken Sie ihm Ihren ganz persönlichen Stempel auf.
Nicht nur mit Farben und Möbeln lassen sich Innenräume individuell gestalten. Mit etwas Phantasie finden Sie viele Möglichkeiten, auch an bereits bestehenden Plänen noch etwas nach Ihrem Geschmack zu verändern.
Wände wo man will
Fixe Wände in Trockenbauweise
Bei der „Trocken­bau­weise” werden Bau­stoffe weitgehend ohne Wasser­zusatz verarbeitet. Am beliebtesten ist die „Ständer­wand“. Metall­profile werden mit Gipskarton- oder Gipsfaserplatten beplankt. Dazwischen wird gedämmt.
Diese Bauweise hat mehrere Vorteile
  • rasch, einfach und relativ kostengünstig durchzuführen
  • kaum Schutt oder Schmutz
  • Wände wieder entfernbar
  • Bei ordnungsgemäßer Ausführung sind Anforderungen an Brand-, Schall- und Wärmedämmung erfüllt.
Fixe Raumteiler
aus Porenbeton-Ziegel, Holz oder Gipskartonplatten wirken optisch zierlicher. Halbhoch oder regalartig lassen sie Licht aus dem ursprünglichen Zimmer in den „neu geschaffenen” Raum.
Mobile Paravents
lassen sich beliebig auf- und abbauen. „Faltbare” Wände können Sie mit etwas Geschick selbst aus Spanplatten oder Stoff herstellen. Auch Vorhänge (Karniesen an der Decke) sind eine einfache Lösung zu individueller Raumtrennung.
Dämmen bedeutet Schutz
Innenwände mit beidseitiger Beplankung und richtigem Dämmstoff haben Feuer- und Brandbeständigkeit der Klasse F 90 (siehe „Baulexikon” Seite 202).
Schlecht oder falsch gedämmte Wände erhöhen die Heizkosten und bieten zu wenig Lärmschutz.
Dach­schrä­gen (Dach­aus­bau), Spitz- und Fuß­boden (Zwischen­decken) brauchen Tritt­schall- und Wärme­dämmung. Bei der Aus­wahl des Dämm­stoffes Diffusions­offenheit (Atmungs­aktivi­tät), Bau­bio­lo­gie und -ökologie berück­sich­tigen!
Rohre für die Zukunft
Wenn Sie den Ausbau erst für später planen, vergessen Sie beim Einbau der Ständerwände nicht auf Folgendes:
  • Leerrohre für die Elektroinstallation (Steckdosen, Lichtschalter, ev. Telefon-, Internet- Anschlüsse etc.)
  • Sanitärinstallation. Für den Einbau von WC, Dusche oder Bad sind Sanitärwandsysteme optimal. Damit können Spülkästen und Abflüsse „hinter den Wänden” verschwinden oder besondere Effekte erzielt werden (Eckeinbauten in beliebigen Winkeln, ...)
  • Lüftungen oder Ventilatoren einplanen!
  • Haben Sie einen Heizungs- und Kaminanschluss? Wenn nicht, können Öfen, die auch ohne Kaminanschluss funktionieren, Abhilfe schaffen.
  • Die einfachsten Ideen sind oft die besten. Also lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf und verwirklichen Sie Ihre ganz persönlichen Wohnträume!
Werden Sie größer!
Zu wenig Platz und keine Möglichkeit, aufzustocken oder auszubauen?
Kleine Tricks für mehr Raum
  • Maßgenaue Einbauten unter ungenutzten Dachschrägen (vom Tischler oder geschickten Heimwerker angefertigt) ergeben zusätzliche Schränke oder Stauräume.
  • Juniors Betten „auf Stelzen“ ergibt einen aufregenden Spiel-, Kuscheloder Arbeitsplatz „unter dem Bett“
  • Toter Raum unter Treppen wird – mit einer Tür versehen – im Handumdrehen zum Abstellraum oder Extra-Schrank.